Hallo đ mein Name ist Florian Schleicher und das ist der FutureStrategies Newsletter. Schön, dass du mitliest đ
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Mehr zum Warum und Wie weiter unten.
SpĂŒrst du es?
Es liegt VerÀnderung in der Luft.
Der Sommer geht ganz langsam zu Ende. Projekte laufen wieder an und nehmen Fahrt auf. Und in vier Monaten ist 2026 vorbei đ±
Aber es verschiebt sich noch etwas anderes: Ich habe drei VerÀnderungen im Kundenverhalten beobachtet, die zu deiner Marke passen könnten.
Hier also dein Guide, um deine Marketingstrategie mit den neuesten Signalen und ein paar Beispielen auf das nÀchste Level zu heben:
đ§ THE ROMANCE OF UNMAXXING
đ€ SPEND TO FEEL
đïž THE IRL FLEX
Und am Ende schauen wir uns 3 Empfehlungen fĂŒr dein nĂ€chstes Quartal anâŠ
Business updates:
Ich beende gerade meine Sommerpause und habe ab Oktober wieder KapazitÀt.
Wenn dir meine Arbeit gefÀllt und du mehr erfahren willst:
Du arbeitest in einer Agentur: Du kannst meine Expertise fĂŒr deine Kundenprojekte buchen. Wenn ein Projekt ansteht, das strategisches Marketingdenken und Umsetzung braucht, lass uns reden.
Du arbeitest fĂŒr eine Marke: Ich helfe dir, deine Marketingstrategie klar und inspirierend zu gestalten. Gemeinsam klĂ€ren wir das Warum, Wie, Was deiner Projekte. Ich bin auch Workshop-Host und buchbar fĂŒr dein nĂ€chstes Team-Offsite. Melde dich.
TREND 1 đ§ THE ROMANCE OF UNMAXXING
Was ich beobachte:
Du hast wahrscheinlich schon von âMaxxingâ gehört.
Looksmaxxing, Proteinmaxxing, Sleepmaxxing, Menschen haben ihr ganzes Leben in ein System verwandelt, das sie optimieren und dann posten (mit KI).
Nach ProduktivitÀts-, Schlaf- und Körper-Tracking hat diese Bewegung das nÀchste Gebiet erreicht: Das Gesicht wurde gemessen, gerankt und bewertet wie alles davor.
Jetzt dreht sich das um.
Maxxing wird uncool.
Der Global Wellness Summit hat den Over-Optimization Backlash zum bestimmenden Trend 2026 erklĂ€rt, den Punkt, an dem Menschen mĂŒde und maxxed-out vom Maxxing sind. Und Marken merken es langsam: Das zerknitterte Hemd bleibt im Bild, das ungemachte Bett bleibt, und die PrĂ€ferenz fĂŒr KI-generierten Creator-Content fiel von 60% zwei Jahre zuvor auf 26%.
Warum das wichtig ist:
Sind wir ehrlich, es ist einfach verdammt anstrengend, sich stÀndig selbst zu optimieren.
Und diese Perfektion ist einfach nicht echt.
WissenschaftlerInnen haben gezeigt, dass Menschen ein Gedicht als qualitativ hochwertiger und wertvoller bewerten, je mehr Aufwand sie dahinter vermuten. Die These lautet also: Ein optimiertes Selbst wird zur Fassade ohne irgendetwas dahinter, der Laden mit dem beleuchteten Schaufenster und dem leeren Verkaufsraum.
Unvollkommenheiten (ja, auch hier wieder cringe) werden gefeiert, weil sie bedeuten, dass du es versucht hast. Es ist menschliche Autorschaft, und Autorschaft ist das, was die Maschine nicht fĂ€lschen kann. Unvollkommenheit wird zum knappen Gut, und knappe GĂŒter sind wertvoller.
âItâs a rebelliousness against the performance and hustle culture.â
Carl-Emil Jensen, Global Director of Brand & Creative at Too Good To Go
Der KI-Boom/die KI-Bubble beschleunigt das nur: Wenn ein âperfekterâ Post in Sekunden generiert ist, beweist Makellosigkeit keinen echten Aufwand mehr, sondern dessen Abwesenheit = Faulheit.
Was als NÀchstes passieren könnte:
Erster Move, Brands produktisieren Imperfektion. Messiness wird ins Brief geschrieben, Typos werden zum Deliverable, der Rohschnitt wird zur Aspiration.
Aber ein inszenierter Fehler bleibt Inszenierung. In dem Moment, in dem Unordentlichkeit zum Deliverable wird, ist sie genau die gleiche Fassade mit wiederum nichts dahinter. Sobald Unordnung inszeniert wird beweist sie nicht mehr, dass ein Mensch da war, sondern dass jemand dafĂŒr bezahlt wurde, es zu faken. Produktisierte Imperfektion ist Maxxing.
Das Premium setzt sich also nicht auf die Unordnung. Es setzt sich auf das, was eben nicht inszenierbar ist. Dove hat sich verpflichtet, nie AI zu verwenden, um echte Frauen darzustellen, und hat genau das selbst zur Campaign gemacht. Das ist Unmaxxing.
Genauso Polaroid wenn sie eine anti-AI Kampagne machen oder Buchstempel fĂŒr von Menschen geschriebene BĂŒcher:
InfluencerInnen landen auf derselben Seite. Sie gewinnen, indem sie wirklich albern sind:
âI noticed my social media probably doing the worst in terms of numbers when I was taking it far too seriously. When I was just having fun and being silly, thatâs when I saw my content doing better.â
Jack Corbett, 25, a TikTok creator
Was ĂŒbrig bleibt, ist die konkrete, ĂŒberprĂŒfbare Spur, dass eine namentlich genannte Person wirklich da war und die Sache wirklich selbst gemacht hat. Made-by-Human ist das neue Premium-Label.
Die Premium-Wahrnehmung wandert von der gemaxxten Version zur echten und nicht-perfekten Version dahinter. Die Version, die fĂŒr menschlichen Aufwand steht und die OberflĂ€che un-optimiert lĂ€sst, wird jene, fĂŒr die Menschen bezahlen, und die gemaxxte Version könnte zur Billig-Marke werden.
Ich freue mich jetzt schon auf die Guides, wie wir unser Leben unmaxxen.
TREND 2 đ€ SPEND TO FEEL
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