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Kurt Trolp's avatar

Sehr gute Analyse und Schlussfolgerungen, Florian. Durch den ganzen Hype um KI, aber auch schon zuvor beim Thema Big Data und Digitalisierung ist die Sicht auf die Kernaufgaben den Marketing vielfach verloren gegangen: KundenbedĂŒrfnisse erkennen oder antizipieren und dafĂŒr neue oder bessere Lösungen entwickeln und anbieten. Und dafĂŒr ist STRATEGISCHE KREATIVITÄT erforderlich. Red Bull und Ja!NatĂŒrlich sich herausragende Beispiele, wie dank strategischer KreativitĂ€t völlig neue MĂ€rkte entstanden sind. Und dahinter stehen Menschen mit Visionen oder dem GespĂŒr bzw. der Anzitipation, was beim Kunden auf Nachfrage stĂ¶ĂŸt. Warum es sich auszahlt, mehr KreativitĂ€t in die Stategieentwicklung zu investieren hat schon Michael Porter in den 1980-iger Jahren auf den Punkt gebracht: "Nur Strategie sichert auf Dauer hohe ErtrĂ€ge". Sich daher nur auf die KreativitĂ€t in der Werbung - mit oder ohne KI - zu verlassen ist ein fataler Fehler. Auch der kreativsten Werbung wird es niemals gelingen, die mangelnde Anziehungskraft eines austauschbaren Produktes zu ĂŒbertĂŒnchen. Beispiele dafĂŒr gibt es genug: Nokia vs. Apple iPhone, Yahoo vs. Google, ...

Florian Schleicher's avatar

Alles was gehyped wird, und das Pendel in eine Richtung ausschlagen lĂ€sst, schwingt auch wieder in die Gegenrichtung. Viele Organisationen und Marken werden leider schwĂ€cher werden, weil sie zu viel mit AI machen. Das birgt aber eine schöne Chance fĂŒr die Marken, die auf Menschlichkeit und AuthentizitĂ€t mit etwas Cringe setzen :) Danke fĂŒrs Mitlesen Kurt!