FUTUREStrategies

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💚 Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Wie können Unternehmen authentisch, vertrauenswürdig, kraftvoll und zukunftsgerichtet über Nachhaltigkeit kommunizieren? Mit einer Nachhaltigkeitsstrategie, die in 5 Schritten entsteht.

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Florian Schleicher
Apr 07, 2025
∙ Paid

Hallo 👋 mein Name ist Florian Schleicher und das ist der FutureStrategies Newsletter von FUTURES. Schön, dass du mitliest 💚


Findest du, Nachhaltigkeit ist wichtig?

Wahrscheinlich schon.

Und findest du, dass du selbst viel dazu beizuträgst?

Ich, und viele andere, würden dazu eher Nein sagen.

Das ist das Problem. Nachhaltigkeit hat ein Imageproblem!



Einen der größten Fehler, die wir gemacht haben, war, rund um die grüne Zukunft und die Klimakrise von Statistiken und Zahlen - die alle richtig sind - zu sprechen.

Damit begeistern wir aber die breite Masse nicht, denn die sind, wie ich in den letzten Beiträgen schon geschrieben habe, vor allem eines: überlastet.

Und das führt uns leider zu einem klaren Ergebnis:

The last decade has been a massive failure for climate policies worldwide. Instead of meaningfully reducing emissions, we mostly did: nothing. A lost decade with one negative record after another causes many people to feel helpless and hopeless.

And while this story is true, it is not the whole picture. The situation is serious but not hopeless. Many things have started to change for the better in recent years, and scientists, engineers and entrepreneurs everywhere are working on solutions. There are things we can do, and it is not too late.

Kurzgesagt

Wenn wir das ändern wollen, müssen wir Menschen begeistern.

Wir brauchen eine übergeordnete Story. Wir müssen Nachhaltigkeit sexy machen.

Aber wenn wir einfach wirr Aktionen umsetzen, oder einmal alle paar Jahre eine große Nachhaltigkeitskampagne starten, wird uns das nichts bringen.

Wir brauchen eine Nachhaltigkeitsstrategie.

In der Strategie definieren wir unseren Zugang rund um Nachhaltigkeit und was, wie, und warum wir darüber kommunizieren.

Heute beschreibe ich, wie ich diese grundlegenden Gedanken und Lösungswege gemeinsam mit meinen KundInnen erarbeite.

Eine Diskussionsrunde in einem Nachhaltigkeitsworkshop, den ich gemeinsam mit der Agentur spießer + spinner veranstaltet habe

Im Kern davon stehen ein paar wesentliche Punkte. Wir brauchen

  1. ein Potenzial, warum wir Nachhaltigkeit forcieren wollen.

  2. eine Definition, was Nachhaltigkeit für uns als Marke heißt.

  3. ein Commitment von ganz oben - keine Strategie ohne CEO.

  4. Aktionen, die wir setzen, um unseren Impact zu verbessern.

  5. Marketingaktivitäten, um unseren Beitrag sichtbar zu machen.

Das wichtigste ist: Zuerst die Nachhaltigkeitstrategie.
Dann das dazu passende Marketing.

Nicht umsonst ist das Grundprinzip guter Kommunikation:

“Tue gutes und rede darüber.”

Und nicht

“Rede viel und dann mach ein bisschen etwas.”

Hier also, wie ich das mit meinen KundInnen gemeinsam erarbeite:

1️⃣ Warum Nachhaltigkeit?

In hunderten Gesprächen mit CEOs, CMOs, GründerInnen und MarketingmanagerInnen höre ich immer die gleiche Botschaft:

“Nachhaltigkeit ist wichtig.”

Und trotzdem sehen wir noch immer wenig Fortschritt. Laut dem letzten UN Bericht 2024 werden wir nur 16% der Sustainable Development Goals (SDGs) erreichen. Und das bedeutet noch mehr Extremwetterereignisse in den kommenden Jahren.

Warum haben wir nur wenig Fortschritt? Weil Nachhaltigkeit eine Investition ist.

Sustainability is a business thing, not a marketing thing, first and foremost. In other words, it’s something you should do at a wider business level, not something that is a quarterly spike of activity or anything like that.

Rob Estreitinho

Eine starke Nachhaltigkeitsstrategie bringt uns nicht im nächsten Quartal oder Jahr direkt bessere Ergebnisse.

Aber sie wird den Bestand unseres Unternehmens (und angenehmer Temperaturen) in den nächsten 5-10 Jahren sichern. Was also sind gute Gründe, als Marke und Unternehmen jetzt schon in Nachhaltigkeit zu investieren und darauf zu setzen?

  • Wir können uns einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Mitbewerb verschaffen. Unternehmen die Nachhaltigkeitsstrategien haben, erreichen im Durchschnitt 11% höhere Profite als ihre unnachhaltige Konkurrenz. Denn ihre KundInnen sind loyaler und zufriedener.

  • Wir können jetzt schon Rahmenbedingungen für künftige Gesetze schaffen. Denn bei den Gesetzesnovellen, die kommen, werden Vorreiter wie die EU oder Kalifornien immer auf den Markt schauen, und sich dort Inspiration holen.

  • Wir können attraktivere Lieferanten für Konzerne sein, die ihren Nachhaltigkeitsimpact in Reportings integrieren müssen. 73% aller B2B EinkäuferInnen plant jetzt schon PartnerInnen auszulisten, wenn ihre Nachhaltigkeitsbestrebungen nicht ausreichend sind.

  • Und das aus meiner Sicht Wichtigste: Wir werden uns leichter tun, junge Talente als Arbeitskräfte zu gewinnen. Denn die wollen immer öfter gar nicht mehr für nicht-nachhaltigen Marken arbeiten:

© Financial Times Climate & KPMG

Das Wichtigste bei diesem ersten Schritt ist also gemeinsam festzulegen:

Warum wollen wir uns als Unternehmen oder Marke dem Thema Nachhaltigkeit widmen? Was erwarten wir uns von unserem Investment und Commitment?

Klar ist es gut, wenn wir als Motivation eine lebenswerte Zukunft haben. Aber weil das für viele Menschen einfach nicht greifbar ist, brauchen wir “wirtschaftlichere” Motive.

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Wenn du für dein Unternehmen eine Nachhaltigkeitsstrategie und eine darauf basierende Green Marketing Strategie entwickeln willst, die euch einen echten Wettbewerbsvorteil verschafft, dann lass uns reden.

Zum Strategy Lab

Seit 2008 erstelle ich begeisternde Strategien für Corporates, politische EntscheidungsträgerInnen und Start-Ups. Mit meinem Marketingstudio FUTURES arbeite ich derzeit mit KundInnen aus 11 Ländern.

Wenn wir dazu ein klares Bild haben, dann können wir zum nächsten Schritt übergehen.

2️⃣ Was bedeutet Nachhaltigkeit für dein Unternehmen?

90% der Führungskräfte halten Nachhaltigkeit für wichtig. Aber nur 60% der Unternehmen beziehen Nachhaltigkeit in ihre Strategie ein. Und nur 25% haben Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integriert.

Zu diesen Erkenntnissen kommt eine BCG/MIT Studie und nennt es den “Knowing-Doing-Gap”.

Eines der größten Probleme, und der Grund für diese Diskrepanz, liegt darin, dass wir keine klare Definition rund um Nachhaltigkeit haben.

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